- Details
- Kategorie: SCHOCKWELLE
fantasievolles Musiktheater über Heimweh und wetterfeste Pläne für die Zukunft. (6+)
Premierevom Ort 22. September 2024, Schokland (NL)
PremiereBlack Box Bühne 23. Februar 2025, Almere (NL)
Das Wasser steigt und zwar schnell. Janna und ihre Eltern müssen ihr Land verlassen. Bepackt und bereit steigen sie in das Boot, das sie auf die andere Seite, in ein neues Leben, bringt. Doch zu ihrem Entsetzen stellt Janna fest, dass ihr Kaninchen Mariechen nicht an Bord ist. Ohne eine Sekunde nachzudenken, springt sie zurück an Land. Und so beginnt eine musikalische Suche quer durch ihr Heimatland nach ihrem geliebten Kaninchen. An Orten aus der Vergangenheit vorbei, über wundersame Begegnungen mit einem Holzwurm, einem Heringskönig und der Katze eines Leuchtturmwärters, bis sie nach einem Tauchgang schließlich mit Mariechen im Land der Zukunft landet.
Mit viel Humor und einem Hauch von Alice im Wunderland erweckt das Ensemble Black Pencil zusammen mit Schauspielerin Yara Alink die Geschichte Schoklands musikalisch zum Leben. Einst eine Insel in der Zuiderzee, heute UNESCO-Weltkulturerbe. Schockwelle ist eine fantasievolle Musiktheateraufführung darüber, was passiert, wenn das Klima so durcheinander gerät, dass man gezwungen ist, alles hinter sich zu lassen. Über sich vom Alten zu verabschieden und wetterfeste Pläne für die Zukunft zu schmieden. Über die Kraft der Vorstellungskraft und den Zauber der Musik, die Wellen zähmen, Landschaften in den Himmel heben und schöne Erinnerungen so verpacken, dass man sie nie mehr verlieren kann.

Foto © Claudia Hansen
Credits Cast & Crew
- Details
- Kategorie: SCHOCKWELLE
Video © Kees Jongboom
- Details
- Kategorie: SCHOCKWELLE
Kritiken
De Theaterkrant, Sander Janssens, 24. Februar 2025
Mit bedrohlichen Seufzern und quietschenden Pfiffen fegt das Musikkollektiv Black Pencil sofort einen Sturm über die Bühne. Aus einem Akkordeon pressen sich wunderschöne dissonante Töne, aus dem Resonanzkörper einer Geige trägt ein streichender Wind herüber.
Die große Stärke dieser kleinen, 45-minütigen Performance liegt im Zusammenspiel zwischen Alinks klarem, erdigem Spiel und den fünf Musikern auf der Bühne. Ihre Eltern – traurig und resigniert auf dem Boot – kommen in tröstenden Geigenstreichern und tiefen, vertrauten Tönen des Akkordeons zum Ausdruck. Jannas innerer Aufruhr hallt in nervösen Schlägen wider.
Ganze Welten werden heraufbeschworen: von einem Fischtanz in einer geheimnisvollen Unterwasserwelt bis hin zum vornehmen Bürgermeisterdorf Middelbuurt, wo stattliche, orgelähnliche Klänge des Akkordeons an die teuren Häuser und großen Kirchen erinnern.
Hanna van der Woude, 26. September 2024
Eine Ode an die kindliche Fantasie





















































































