Wenn Palastmauern sich hören lassen

 

Wer kennt sie nicht: Loo, der fast 400 Jahre alte Palast des Hauses Oranien im Herzen von Apeldoorn. Aber wie gut kennen Sie diese großzügige Diva wirklich?

Loo ist eine wirbelende Musiktheatervorstellung, in der Marketing Manager Klamer und seine Assistentin Alicia auf der Such sind nach Loos Seele. Sie haben große Pläne für den Palast, nachdem er komplett erneut, renoviert und wieder aufgebaut wurde. Aber Loo, gespielt von der Sopranistin Laetitia Gerards, ist eine eigenwillige Frau, die es sich nicht erlaubt, vor jedermanns Karren gespannt zu werden. Zumindest das denkt sie, aber dann kennt sie Klamer noch nicht ... Sobald Loo eine Palasttür öffnet, tauchen Klamer und Alicia theatralisch in ihre Vergangenheit rein, was auch ihr eigenes Herz nicht unberührt lässt. Nostalgie nach früheren Zeiten, als Majestäten sie bewohnten, Musiker in ihrem Konzertsaal auftraten und sie ihre Kronleuchter während üppiger Abendessen leuchten ließ, macht Loo offener und lockerer, als man es von einem königlichen Palast erwarten würde. Bleibt sie aufrecht?

Loo ist ebenso komisch wie dynamisches Musiktheater, in dem Sie eine Theatertour hinter die Kulissen von Loo erhalten. Die Umgebung, in der dies alles geschieht, ist anders als normal. Der Saal (Rabobankzaal) von Orpheus wird für diesen besonderen Anlass in einen Audienzsaal umgewandelt. Während dem Publikum ein majestätisches Abendessen zu den Klängen von Komponisten wie Händel, Mozart und Strauss jr.serviert wird, entfaltet sich ein aufregendes Spiel zwischen Sein und Schein. Dort entstauben Loo, Klamer, Alicia zusammen mit einem achtköpfigen Musikensemble und eine Prozession von Lakaien die niederländische Geschichte, fast vergessene Stadthalter, Könige und Königinnen präsentieren sich und Brücken in die Gegenwart werden gebaut. Hat die 400-jährige Lady Loo im Jahr 2022 noch eine Zukunft? 

Loo ist die zweite Produktion von Theater Orpheus. Diese Produktionen sind basiert auf regionalen Geschichten, die ein nationales Erscheinungsbild haben.

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Bild © Sven Scholten

Credits Cast & Crew

Teaser © Theater Orpheus Apeldoorn (NL)

Vorpresse

De Stentor, Ingrid Willems,  22. April 2021

In der Vorstellung möchte ich den Kampf um das Existenzrecht vom Palast Het Loo zeigen.
[Der Palast] Het Loo existiert seit vierhundert Jahren und ich stelle fest, dass im Westen des Landes, in dem ich lebe, kaum darauf geachtet wird. Zugleich denke ich dann: Het Loo ist aber ein so wichtiger Teil der niederländischen Identität. Denn der Palast ist seit vierhundert Jahren mit uns gewachsen und hat alle Phasen durchlaufen.

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 Video © Ingrid Willems/De Stentor

Apeldoorn Direct, David Levie,  22. April 2021

Rap mal anders - aus der Reihe "WDR@Philharmonie" - für jeden ab 13 Jahren alt

 

Orchester und Rap – gemeinsam mit dem WDR Funkhausorchester zeigen Rote Mütze Raphi, Gewinnerin des New Music Awards 2021, und Rapper ART aus Köln was sie können und garantieren euch ein außergewöhnliches Konzerterlebnis in der Kölner Philharmonie. Erlebt ihre Songs auf eine neue, inspirierende und originelle Art und Weise. Performed werden u.a. "C'est la Vie" und "Heute" von Rote Mütze Raphi & "Belgisches Viertel" und "Rubinroter Wein" von ART. Tillmann Köllner moderiert die Konzertshow und man erfahrt zum Beispiel, wovon Rote Mütze Raphi & ART sich musikalisch inspirieren lassen.

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© Rote Mütze Raphi / © ART

Cast & Crew

oder wie die Natur musikalisch wieder zum Leben erweckt wurde

Biber sind die besten Baumeister. Sie bauen wunderschöne Musikinstrumente und robuste Dämme. Aber wenn sich das Klima ändert, ist sogar ein Biberdamm dem nicht gewachsen.

Und so kann es passieren, dass Noah und seine Biberfamilie an einem bemerkenswert warmen Frühlingstag plötzlich von Unwettern überfallen werden. Das Wasser steigt immer höher, der Damm bricht in zwei Hälften und Noah wird mit der Strömung Tausende von Kilometern weiter getragen. Nur Tage später, als es aufhört zu regnen, gelingt es ihm, an Land zu gehen. Und dort trifft er auf eine Landschaft, die er noch nie gesehen hat. Überall gibt es Häuser, der Boden ist aus Stein, kaum entdeckt er ein grünes Büschel. Überall liegt Müll, Plastik weht durch die Straßen, nirgends sieht er einen Vogel oder sogar eine Ameise. Aber Noah wäre nicht Noah, wenn er nicht die Ärmel hochkrempeln würde. Er pflanzt einen Baum. Er bastelt einen Burg. Und bald kriechen immer mehr Tiere aus ihren Verstecken, um Noah zu helfen. Dann stellt sich heraus, dass ein Tier eine Idee hat, wie die schmutzige Luft musikalisch zu reinigen, und ein anderes, wie man beim Tanzen Energie erzeugen kann. Machst du mit ihnen mit?

Noah, der (beinahe) letzte Biber, ist ein theatralisches Konzert über die Folgen der gegenwärtigen Klimaverwirrung und eine musikalische Suche nach erfinderischen Lösungen, um alles wieder zum Besseren zu wenden. Felix Mendelssohn-Bartholdy assistiert Noah mit seiner Komposition der 3. Sinfonie in A Mol, Opus 56 ("Schottisch").

Beaver © Eran Alboher

Illustration © Eran Alboher

Credits Cast & Crew

Teaser © Florian Hackspiel

zwölftes elefantastisches Kinderkonzert

 

Badesachen eingepackt und Taucherbrille aufgesetzt: Elefant und Hase springen ins kalte Wasser. Das neue Konzert mit André, Anke und dem WDR Funkhausorchester ist wieder voll mit musikalischen Abenteuern. Taucht ein in die Tiefen der Musik und erkundet zusammen die Töne der Unterwasserwelt.

Seit 2011 entdecken Anke Engelke und André Gatzke zusammen mit Elefant und Hase und dem WDR Funkhausorchester die Welt der Musik. Jedes Jahr steht ein anderes Klangthema im Mittelpunkt, wie z.B. die musikalische Tiermelodien beim Konzert Tierisch was los, jubelnde Party-hits beim Geburtstagparty, Weltallsongs Im Weltraum. In dieser Saison konzentrieren sie sich auf Musik in der Untwerwasserwelt. Unter Wasser ist ein theatralisches konzert für die Kleinsten zum Staunen, Zuhören und Mitmachen.

Weltall

Bilder © WDR / Komposition © Annechien Koerselman

Credits Cast & Crew

eine nonverbale, partizipative Musiktheaterproduktion für die ganze Familie (ab 4 Jahren)

 

Als Weihnachtsüberraschung für ihre Eltern wollen die Wichtelkinder Vesta und Diana eine Tanne schmücken, doch aus Versehen stellen sie das Land von König Winter auf den Kopf. Im Gegenzug muss König Winter die Hilfe seiner Mitjahreszeiten Prinz Primavera, Sommerkönig Estate und Graf Herbst Autunno in Anspruch nehmen um rechtzeitig ein weiteres weißes Weihnachten zu erreichen. Aber wie es sich für eine gute Weihnachtsgeschichte gehört: Ende gut, alles gut!

 

Oh Wunderbaum ist eine bezaubernde Weihnachtsgeschichte mit den Wichtelkindern Vesta und Diana im Gnomenwald! Vier Musikerinnen und Musiker schlüpfen in die Rollen der vier Jahreszeiten und begegnen gemeinsam mit dem Publikum klassischen österreichischen, portugiesischen und amerikanischen Weihnachtsliedern ebenso wie Werken von Claude Debussy, Engelbert Humperdinck und Astor Piazzolla. In diesem partizipativen Konzert steht die nonverbale Kraft der Musik im Mittelpunkt. Gemeinsam werden die Spiel- und Funktionsweisen der Orchesterinstrumente entdeckt, Gespräche ohne Worte geführt und musikalische Wettbewerbe ausgetragen.

Oh Wunderbaum

Bild © Arrow Films

Credits Cast & Crew

Teaser © Arrow Films

 

 

Es ist Winter. Hibernum, der Schneegott, macht einen großen Sturm. Wanja, der am Waldrand lebt, entscheidet sich früh ins Bett zu gehen. Aber gerade als in Traumland angekommen ist, klopft es laut an der Tür. Es ist ein bis auf die Knochen gefrorener Hase, der in dieser eisigen Winternacht Unterschlupf sucht. Wenig später bitten auch ein Fuchs und schließlich ein Bär um Hilfe. Und obwohl sich die natürliche Feinde gegenseitig fürchten, müssen sie Wanja versprechen diese Nacht den Frieden unter seinem Dach zu bewahren. Wird es den drei wilden Tieren gelingen?

Es klopft bei Wanja in der Nacht ist eine freie musikal-theatralische Bühnenbearbeitung des berühmten gleichnamigen deutschen Bilderbuchs, geschrieben von Tilde Michels. Annechien heeft het libretto spannend und eng verknüpft doorsneden mit dem eigenwilligen Repertoire das das Posaunen- und Marimba-Ensemble von Tonkuenstler Wien zu Gehör bringt.

Wanja

Bildkomposition © Annechien Koerselman

Credits Cast & Crew

Reportage Die Verblecherbande, Österreichische Premiere während der Bregenzer Festspiele. 28. Juni 2017

Reportage © Orf TVThek