Auf Anfrage des Noord Nederlands Orkest entwickelt und führt Annechien Regie bei acht Videos für das Online-Musikprogramm NNOotjes, bestimmt für die ersten Klassen der Grundschule. Annechien ließ sich vom Thema vier Jahreszeiten inspirieren und wählte darauf basierend acht holländische Kinderlieder von der digitalen Kunstvermittlungsplattform Eigenwijsnext.nl aus. Diese Lieder werden von der Sängerin/Moderatorin Izaline Calister und dem Noord Nederlands Orkest online in die Klassenzimmer gebracht. Damit schlägt das NNO zwei Fliegen mit einer Klappe: Das älteste professionelle Sinfonieorchester der Niederlande erschafft in der Grundschule eine Welt aus symphonischen Klängen und jede Saison lernen die Schüler/Innen acht bekannte, frisch orchestrierte Kinderlieder.

Jeder Song hat verschiedene Play-Along-Übungen (Hören, Singen, Reflektieren und Musizieren), damit man wirklich mit dem NNO mitsingen und spielen kann. Unterjährig werden die Videos, passend zur aktuellen Jahreszeit, auf dem You Tube Kanal des Noord Nederlands Orkest und der Website von Eigen-Wijs Next veröffentlicht.

Loch Lomond

Bilder Jahreszeiten © Jonathan Day / Komposition © Annechien Koerselman

Credits Cast & Crew

"Ich schwöre, ich wär' so gerne wieder Frisör!" Mit Hair & Make-Up artist Jan Wagner, Moderatorin Julia Schöning und Special Guest Thomas D erkundet das WDR Funkhausorchester die weite Welt der Haare – denn nicht erst seit den legendären "Pilzköpfen" prägt der Look von Stars ganze Generationen. Live on stage wird geschnitten, geföhnt und gestylt. Den passenden Sound liefern Schlager wie "Siebzehn Jahr, blondes Haar" und Hits aus dem Kultmusical "Hair" und "Hairspray".

04Jeremias WDRFunkhausorchester

Bild © Irina Levitskaya

Cast & Crew

zwölftes elefantastisches Kinderkonzert

 

Badesachen eingepackt und Taucherbrille aufgesetzt: Elefant und Hase springen ins kalte Wasser. Das neue Konzert mit André, Anke und dem WDR Funkhausorchester ist wieder voll mit musikalischen Abenteuern. Taucht ein in die Tiefen der Musik und erkundet zusammen die Töne der Unterwasserwelt.

Seit 2011 entdecken Anke Engelke und André Gatzke zusammen mit Elefant und Hase und dem WDR Funkhausorchester die Welt der Musik. Jedes Jahr steht ein anderes Klangthema im Mittelpunkt, wie z.B. die musikalische Tiermelodien beim Konzert Tierisch was los, jubelnde Party-hits beim Geburtstagparty, Weltallsongs Im Weltraum. In dieser Saison konzentrieren sie sich auf Musik in der Untwerwasserwelt. Unter Wasser ist ein theatralisches konzert für die Kleinsten zum Staunen, Zuhören und Mitmachen.

Weltall

Bilder © WDR / Komposition © Annechien Koerselman

Credits Cast & Crew

eine nonverbale, partizipative Musiktheaterproduktion für die ganze Familie (ab 4 Jahren)

 

Als Weihnachtsüberraschung für ihre Eltern wollen die Wichtelkinder Vesta und Diana eine Tanne schmücken, doch aus Versehen stellen sie das Land von König Winter auf den Kopf. Im Gegenzug muss König Winter die Hilfe seiner Mitjahreszeiten Prinz Primavera, Sommerkönig Estate und Graf Herbst Autunno in Anspruch nehmen um rechtzeitig ein weiteres weißes Weihnachten zu erreichen. Aber wie es sich für eine gute Weihnachtsgeschichte gehört: Ende gut, alles gut!

 

Oh Wunderbaum ist eine bezaubernde Weihnachtsgeschichte mit den Wichtelkindern Vesta und Diana im Gnomenwald! Vier Musikerinnen und Musiker schlüpfen in die Rollen der vier Jahreszeiten und begegnen gemeinsam mit dem Publikum klassischen österreichischen, portugiesischen und amerikanischen Weihnachtsliedern ebenso wie Werken von Claude Debussy, Engelbert Humperdinck und Astor Piazzolla. In diesem partizipativen Konzert steht die nonverbale Kraft der Musik im Mittelpunkt. Gemeinsam werden die Spiel- und Funktionsweisen der Orchesterinstrumente entdeckt, Gespräche ohne Worte geführt und musikalische Wettbewerbe ausgetragen.

Oh Wunderbaum

Bild © Arrow Films

Credits Cast & Crew

Teaser © Arrow Films

 

 

Es ist Winter. Hibernum, der Schneegott, macht einen großen Sturm. Wanja, der am Waldrand lebt, entscheidet sich früh ins Bett zu gehen. Aber gerade als in Traumland angekommen ist, klopft es laut an der Tür. Es ist ein bis auf die Knochen gefrorener Hase, der in dieser eisigen Winternacht Unterschlupf sucht. Wenig später bitten auch ein Fuchs und schließlich ein Bär um Hilfe. Und obwohl sich die natürliche Feinde gegenseitig fürchten, müssen sie Wanja versprechen diese Nacht den Frieden unter seinem Dach zu bewahren. Wird es den drei wilden Tieren gelingen?

Es klopft bei Wanja in der Nacht ist eine freie musikal-theatralische Bühnenbearbeitung des berühmten gleichnamigen deutschen Bilderbuchs, geschrieben von Tilde Michels. Annechien heeft het libretto spannend und eng verknüpft doorsneden mit dem eigenwilligen Repertoire das das Posaunen- und Marimba-Ensemble von Tonkuenstler Wien zu Gehör bringt.

Wanja

Bildkomposition © Annechien Koerselman

Credits Cast & Crew

oder wohin die Liebe uns führen kann, ab 5 Jahren

Es ist Herbst. Ein Sturm tobt durch die Straßen und Pierrot muss das Laub zusammenkehren. Arbeit, die ihn niemals langweilt, denn schließlich führt ihn seine Fantasie überall hin. Vor allem, wenn er Colombine über den Weg läuft. Ihre beiden Herzen erheben. Zum Leidwesen ihres Vormunds Pantalon, der es als seine Aufgabe ansieht, seine Nichte vor allen Gefahren der Welt zu beschützen. Aber wie wir alle wissen, ist die Liebe nicht leicht zu zähmen.

Und so wird es Winter. Pierrot räumt die Straßen vom Schnee und entscheidet sich einen Schneemann vor Colombines Haus zu bauen. Dies zum Entsetzen ihres Onkels. Als Pantalon eines Nachts den Schneemann kaputt macht, gibt Pierrot nicht auf. Denn, ist es nicht so, daß Schneemänner auch tanzen können?

Der Schneemann ist ein theatralisches Konzert nach der Musik des Wunderkindes Erich Wolfgang Korngold (1897 - 1957). Sowohl seine Schauspiel-Ouvertüre (1911) als auch seine Pantomime Der Schneemann (1910) werden von drei Schauspielern und den Münchner Philharmonikern aufgeführt, ohne daß ein einziges Wort gesprochen wird. Das Szenario basierte Annechien Koerselman auf dem Libretto Der Schneemann von Julius Korngold (Korngolds Vater) und dem von ihr selbst geschriebenen Libretto für die Schauspiel-Ouvertüre.

Beaver © Eran Alboher

Illustration © Sergey Lukashin

Credits Cast & Crew

Musiktheater für jung und alt (6+)

Premiere 29. Mai 2010, Concertgebouw Amsterdam

Die fünf Männer von Calefax arbeiten in einer Rohrfabrik. Jeden Tag machen sie das gleiche, und das gefällt ihnen einfach gut. Groß ist denn auch die Panik, wenn eines Tages keine Bestellungen mehr erhalten werden. Die Männer entscheiden sich zu experimentieren mit den Rohren und machen die seltsamsten Instrumente. Die zufällig auch noch sehr schön klingen! Die Auftragsbücher füllen wieder und die Musikfabrik wird aufgerichtet.

Im Jahre 2012 gewann die Musikfabrik den Junge Ohren Preis. Seitdem reist die Vorstellung, in der Musik die einzige Sprache ist die gesprochen wird, um die Welt herum. Von China nach Südamerika. Von Nordamerika nach Europa.

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Foto © Ronald Knapp

Credits Cast & Crew

Kritiken

NRC Handelsblad, Jochem Valkenburg, 28. Dezember 2010

Spielen auf PVC-Röhre, als ob es Panflötchen sind. „Hey, schöne Musik!“, ruft ein Mädchen im Saal, als die fünf in Overall angezogene Fabrikarbeiter auf der Bühne eine große Entdeckung machen. Es stellt sich heraus, dass sie die PVC-Röhre, womit sie arbeiten müssen, bespielen können als Panflötchen, jeder ein oder zwei Töne, aber gemeinsam heisst das ein komplettes Stück Musik. Es ist ein der vielen zauberhaften Momente in der fröhlichen Musiktheatervorstellung Die Musikfabrik von Calefax Reed Quintet. Am Anfang bauen die fünf fleißig und in einem festen Rhythmus verrückte Rohrkonstruktionen. Allmählich entdecken sie die Musik, zuerst noch Improvisierend mit Werkzeugen und Bauumaterialien, später auf ihren echten Instrumenten.
Die Vorstellung für Kinder ab sechs Jahren ist perfekt zusammengestellt. Es wird kein Wort gesprochen, aber die fünf Musiker erweisen sich talentierte Pantomimen, die in Geste und Musik eine humorvolle und berührende Geschichte über soziale Beziehungen erzählen können. Der Saxophonist der Gruppe spielt einen eigenwilligen eitlen Kerl, der Rest versucht es spielend zu zähmen. Inzwischen klingt Musik von Bach bis zu zeitgenössischen Klängen, die immer gleich funkelnd als virtuos ausgeführt werden. Der Schuss ist ein gutes Beispiel für kulturelles Unternehmertum: die Musiker schließen die Instrumente an auf ein Gerät, woraus CDs rollen. Für 10 Euro pro Person, finden sie reißenden Absatz.

NRC

 De Telegraaf, Frederike Berntsen, 09. Dezember 2010

Der prestigeträchtige Deutsche Junge Ohren Preis 2012 (JOP!) Best Practice – Konzert für die beste Jugendmusiktheatervorstellung ist zugewiesen an Die Musikfabrik, eine Koproduktion von Oorkaan und Calefax Reed Quintet!

Jury Bericht Junge Ohren Preis, Hamburg, 16. November 2012

Best Practice, Konzert: Gewinner ist das Projekt „Musikfabrik“. (Original: De Muziekfabriek), eine Produktion von Oorkaan in Kooperation mit dem Calefax Reed Quintet, Amsterdam

Der Preis für das überzeugendste Musikvermittlungsprojekt für junges Publikum im Bereich Konzert geht an das Projekt Die Musikfabrik des Produktionshauses Oorkaan. Musikfabrik gibt en passant einen faszinierenden und spritzig präsentierten Blick in die Geschichte, Bauweise und Spieltechnik der Holzblasinstrumente und in musikalische Kommunikationsformen. Die Strukturen der eingebundenen Kompositionen und Musikstile werden nonverbal in einer spannenden Bühnenhandlung für Kinder erfahrbar gemacht. Das Projekt regt zum Staunen und Experimentieren an und ist darin modellhaft.

Video © Calefax Reed Quintet

Romance von Beethoven

Arrangement © Raaf Hekkema

oder der knallendste Bankraub aller Zeiten

 

Jeder kennte sie. Jeder wußte wer sie waren. The Brassboys und ihre Musik waren bei allen beliebt und jeder wollte sie hören. Aber die Zeiten haben sich geändert und diesmal sind sie in Not. Die Kohle mit der sie immer neue Musik besorgen bleibt weg, eine Katastrophe bahnt sich an! Denn wenn sie weiter als Band auftreten möchten brauchen sie schleunigst Nachschub.

Die Truppe schmiedet einen Plan: Um sich alles notwendige zu besorgen wollen sie die neue Stadtbank ausrauben. Heute Nacht soll es passieren, die Nacht vor der Eröffnung der Bank! Wird diese Verblecherbande den Code der Tresors zeitgerecht knacken?

Was Musik alles kann und was sie mit uns macht ist Thema dieser turbulenten und lustigen Musik-Komödie. Die Mitglieder der Verblecherbande sind fröhliche und mutige Menschen. Sie träumen von immer neuer Musik, die sie sich um jeden Preis besorgen. Tja – und auf dem Weg zur Erfüllung unserer geheimsten Wünsche gibt es eben immer auch Überraschungen... Die Geschichte wird ohne Worte und mit viel Musik erzählt!

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Foto © Anja Koehler

Credits Cast & Crew

Trailer © Christoph Greussing

Kritiken

Kulturzeitschrift, Silvia Thurner, 29. Juni 2017

Die Inhalte waren nicht nur äußerlich nachvollziehbar, sondern sie spiegelten sich faszinierend in den musikalischen Darbietungen und in der Musik selbst wider. Darin lag die besondere Kraft des gesamten Stückes. Plastische und eingängige Kompositionen bildeten die Grundlage für die fantasiereich erzählte Geschichte. Die Regisseurin Annechien Koerselman und die Musiker haben eine passende Auswahl zusammengestellt.
Dass hinter den genauestens durchdachten Bewegungsverläufen, dem Mimenspiel und dem Schauspiel sowie der virtuosen musikalischen Spielart eine enorme mentale Anstrengung steckt, war den Musikern in keinem Moment anzumerken. Genau darin zeigte sich unter anderem die Meisterschaft des „Sonus Brass Ensembles“.
Die Regisseurin Annechien Koerselman, die auch in Zusammenarbeit mit den Musikern die Idee und das Konzept zu diesem Stück entwickelt hatte, setzte das Musiktheater in stimmig proportionierten Abläufen um. Mutig baute sie die Spannung erst allmählich auf, so erhöhte sie die Erwartungshaltung und die Freude an der sich entwickelnden Dynamik.

Reportage Die Verblecherbande, Österreichische Premiere während der Bregenzer Festspiele. 28. Juni 2017

Reportage © Orf TVThek

100.7 Luxembourg

De Sonus Brass Ensembel 24. Mäe 2017 - 14:40

De 25. Mäerz spillt de Sonus Brass Ensembel an der Philharmonie d'Uropféierung vun hirem neie Programm "Die Verblecherbande". Et ass en inzeenéierte Concert fir Kanner, deen d'Geschicht vu fënnef Museker verzielt, déi eng Bank iwwerfalen. Dat besonnescht ass, datt d'Opféierung komplett ouni Wierder auskënnt. Wéi funktionéiert dat? A wéi eng Musek kann een sech erwaarden? De Luc Boentges hat d'Geleeënheet an eng Prouf eranzelauschteren a mat de Museker ze schwätzen.

Audio Logo

www.100komma7.lu

 

oder wie die Natur musikalisch wieder zum Leben erweckt wurde

Biber sind die besten Baumeister. Sie bauen wunderschöne Musikinstrumente und robuste Dämme. Aber wenn sich das Klima ändert, ist sogar ein Biberdamm dem nicht gewachsen.

Und so kann es passieren, dass Noah und seine Biberfamilie an einem bemerkenswert warmen Frühlingstag plötzlich von Unwettern überfallen werden. Das Wasser steigt immer höher, der Damm bricht in zwei Hälften und Noah wird mit der Strömung Tausende von Kilometern weiter getragen. Nur Tage später, als es aufhört zu regnen, gelingt es ihm, an Land zu gehen. Und dort trifft er auf eine Landschaft, die er noch nie gesehen hat. Überall gibt es Häuser, der Boden ist aus Stein, kaum entdeckt er ein grünes Büschel. Überall liegt Müll, Plastik weht durch die Straßen, nirgends sieht er einen Vogel oder sogar eine Ameise. Aber Noah wäre nicht Noah, wenn er nicht die Ärmel hochkrempeln würde. Er pflanzt einen Baum. Er bastelt einen Burg. Und bald kriechen immer mehr Tiere aus ihren Verstecken, um Noah zu helfen. Dann stellt sich heraus, dass ein Tier eine Idee hat, wie die schmutzige Luft musikalisch zu reinigen, und ein anderes, wie man beim Tanzen Energie erzeugen kann. Machst du mit ihnen mit?

Noah, der (beinahe) letzte Biber, ist ein theatralisches Konzert über die Folgen der gegenwärtigen Klimaverwirrung und eine musikalische Suche nach erfinderischen Lösungen, um alles wieder zum Besseren zu wenden. Felix Mendelssohn-Bartholdy assistiert Noah mit seiner Komposition der 3. Sinfonie in A Mol, Opus 56 ("Schottisch").

 Beaver © Eran Alboher

Screenshot © Tonkünstler Wien

Credits Cast & Crew

Teaser © Florian Hackspiel